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Montag, 8. Januar 2007Reisebericht Inzell 2006/2007
Im Frühjahr 2006 haben wir gemeinsam mit unseren Freunden Petra und Thomas beschlossen über Weihnachten und Silvester Urlaub in Oberbayern zu machen. Also haben wir im Gasthof Inzeller Hof 2 Zimmer für den Zeitraum 23.12.06 bis 05.01.07 gebucht.
Inzell ist ein idealer Ausgangspunkt für Unternehmungen und zum Wandern. Im weiteren Bericht könnt Ihr folgendes lesen und sehen: - Skigebiet Winklmoosalm und Steinplatte - Wanderung "Rund um den Falkenstein" - Rauschberg - Reit im Winkl / Ruhpolding / Windbeutelgräfin - Nordische Kombination in Ruhpolding - Königssee - Bad Reichenhall - Chiemsee (Frauen- und Herreninsel) / Chieming - Wasserburg am Inn - Roßfeldpanoramastraße - Salzburg Winklmoosalm
Unseren ersten Ausflug machten wir auf die Winklmoosalm. Kurz vor Reit im Winkl befindet sich der große Parkplatz, von dort aus fährt ein Bus auf die Alm in 1146 m Höhe. Die Hin- und Rückfahrt für Nichtskifahrer kostet 5,50 €. Es war traumhaftes Wetter: Sonne, Schnee und keine einzige Wolke am Himmel. Einfach herrlich. Wir beschlossen den Rundwanderweg von ca. 5,5 km zu nehmen und anschließend auf der Terrasse des Gasthofes Sonnenalm die Sonne zu genießen. Beim Wandern sind einige wirklich schöne Fotos entstanden... Steinplatte René beschloss in den nächsten Tagen wieder auf die Alm zu kommen um Ski zu fahren, was er auch tat. Man kann sich direkt am Parkplatz Winklmoosalm Skier ausleihen (Kosten um die 16 €). Ein Skipass für das Skigebiet Winklmoosalm/Steinplatte kostet 35 €. Über verschiedene Sessellifte kommt man auf die Steinplatte in 1860 m Höhe. Vom Ort Waidring auf der österreichischen Seite aus kommt man mit einer Seilbahn auch auf die Steinplatte. Hier seht Ihr die Eindrücke von Renés Skitag. Rund um den Falkenstein In Inzell sind eine Menge Wanderwege ausgeschildert. Unsere alten Hasen Petra und Thomas (sie waren schon öfter in Inzell) empfohlen eine Wanderung um den Falkenstein. Der Falkenstein ist ein Berg in Inzell. Also machten wir uns bei wieder traumhaftem Wetter auf den Weg. Die wunderschöne Landschaft und die klare Luft ließen alle übrig gebliebenen Gedanken an den Alltag verschwinden. Wir genossen einfach nur...davon möchten wir mit diesen Bildern etwas weitergeben. Der Falkensteinsee Rauschberg Auf dem Weg nach Reit im Winkl hatten wir ein Hinweisschild "Rauschbergbahn" entdeckt. Wir wussten nicht so richtig was uns dort erwartet, nur dass dort eine Seilbahn hochfährt. Also beschlossen wir einfach mal hochzufahren, allerdings gerieten wir an der Kasse leicht ins Stocken. 16,50 € pro Person für die Hin- und Rückfahrt!!! Aber nun waren wir ja schon mal da und wollten auch unbedingt hoch. Als wir nach ca. 5 Minuten Fahrt auf einer Höhe von 1672 m ausstiegen war das Geld schnell vergessen. Der Ausblick war atemberaubend schön. Aber seht selbst... Der Watzmann Das für uns Beeindruckenste waren allerdings die Wolken, die immer höher zogen. Ich mochte gar nicht mehr wegschauen und demzufolge wollte ich auch nicht aufhören zu fotografieren. Ruhpolding Bevor die Seilbahn bei der Rückfahrt in die Wolken fuhr, machte René noch diese schönen Aufnahmen. Der Rauschberg war für uns eines der schönsten Erlebnisse dieses Urlaubs. Reit im Winkl / Ruhpolding / Windbeutelgräfin Einen Tag nutzten wir für einen Bummel durch Reit im Winkl und Ruhpolding und wir gönnten uns einen Riesenwindbeutel bei der Windbeutelgräfin. Reit im Winkl ist ein sehr hübscher Ort nah an der Grenze zu Österreich. Berühmt ist in Reit im Winkl der Kuhstall, dieses Café-Restaurant gehört Maria und Margot Hellwig. Ruhpolding an sich hat eigentlich nichts aufregendes zu bieten, außer vielleicht dieses hübsche Rathaus. Bekannt ist der Ort durch die vielen Wintersportveranstaltungen wie z. B. Biathlon in der Chiemgau-Arena. Auch bekannt ist das Restaurant Windbeutelgräfin. Dort gibt es die besten Riesenwindbeutel weit und breit. Auch einige Prominente haben dort schon einen Windbeutel gegessen. Nordische Kombination Um Skispringen mal nicht nur im Fernsehen zu sehen, machten wir uns auf den Weg zum Weltcup der Nordischen Kombinierer in Ruhpolding. Die Veranstaltung wurde auf Grund von Schneemangel von Oberhof nach Ruhpolding verlegt. Hier gab es zunächst einen Wettbewerb im Skispringen, anschließend kam der Langlauf. Sieger dieses Weltcups wurde Hanno Manninen. Königssee Nach ca. 1 Stunde Fahrtweg erreichten wir den Parkplatz Königssee, wenige Meter weiter standen wir am Ufer des Königssees. Uns erwartete ein wirklich mystisches Bild. Über dem See und der kleinen Insel mit dem Schutzpatron Nepomuk hingen Nebelwolken, die Sonne versuchte langsam sich hindurchzukämpfen. Es sah einfach toll aus... Wir hatten beschlossen eine Fahrt mit einem der umweltfreundlichen Elektroboote rüber nach St. Bartholomä zu machen. Ein Ticket für die Hin- und Rückfahrt kostet 11 €. Der Königssee verfügt über unglaublich klares grünes Wasser und ist mit 190 m Tiefe der tiefste See Bayerns. Außerdem ist der See 8 Kilometer lang und bis zu 1250 m breit. Als unser Boot abfuhr lösten sich langsam die Nebelwolken ganz auf. Ungefähr in der Mitte des Sees stoppte das Boot. Und dann wurde meine Frage beantwortet, warum 2 Bootsführer an Bord sind. Der eine kümmert sich um das Boot, der andere spielt Trompete. Das Echo, welches durch die Trompetenklänge entsteht, ist sehr berühmt in der Welt. Es war sehr schön, wie plötzlich die totale Stille an Bord herrschte und alle Gäste dem Echo lauschten. Kurz vor dem Anlegen auf St. Bartholomä waren wir fasziniert von der Watzmann-Ostwand und gleichzeitig erschrocken von den Erzählungen des Bootsführers, der sagte, dass zahlreiche Menschen beim Erklimmen der Wand gestorben sind. St. Bartholomä ist eine Wallfahrtskirche, die seit dem 17. Jahrhundert auf der Halbinsel des Sees steht. Die weinroten Zwiebeltürmchen der Kirche leuchten schon von weitem. Das ehemalige angrenzende Jagdschloss ist heute ein historischer Gasthof. Die Aussicht auf den See von der Halbinsel aus war unbeschreiblich schön. Ein kleiner Wanderweg auf der Halbinsel führt am kleinen Watzmann vorbei. Dort haben wir dieses Bild vorgefunden. Im Februar 1999 löste sich von den Felswänden des kleinen Watzmann eine große Lawine. Sie riss rund 8 Hektar Wald zu Boden. Der größte Teil der Bäume wurde nicht durch die Schneemassen selbst, sondern durch den entstandenen Luftdruck geworfen. Hauptziel des Nationalparks ist, die Natur sich selbst zu überlassen. Daher bleiben die Bäume hier liegen. Auch auf die Pflanzung junger Bäume wird bewusst verzichtet. In den folgenden Jahrzehnten wird ohne menschliches Zutun von selbst wieder ein neuer Wald entstehen. Bad Reichenhall Auf der Rückfahrt vom Königssee lag Bad Reichenhall auf unserem Weg. Wir nutzten den Rest des nachmittags für einen Bummel durch den Ort. Im Ort kann man die Alte Saline besichtigen, außerdem gibt es ein sehr schönes Rathaus. Chiemsee Der Chiemsee ist nur ca. eine halbe Stunde Fahrzeit von Inzell entfernt. Wir wussten, dass es in Bayerns größtem See die Frauen- und die Herreninsel gibt, diese beiden wollten wir gerne besuchen. Der See hat eine Fläche von 80 km² und eine Tiefe von 74 m. Im Winter fahren die Schiffe der Chiemseeschifffahrt in den Orten Gstadt und Prien ab. Im Sommer werden die Inseln noch von einigen Orten mehr angefahren. Wir entschieden uns für eine Abfahrt in Prien. Eine komplette Rundfahrt inkl. Aufenthalt auf den beiden Inseln kostet 7 €. Wir beschlossen zuerst die Herreninsel (auch Herrenchiemsee genannt) zu erkunden. Die Insel ist 2,4 km² groß und damit die größte Insel im Chiemsee. König Ludwig II. erwarb die Insel im Jahre 1873. Er wohnte im Augustiner-Chorherrenstift, auch altes Schloss genannt. In den nächsten Jahren begann er mit dem Bau des neuen Schlosses, dem Herrenchiemsee. Dieses Schloss baute er aus Verehrung zu König Ludwig XIV. Nach einem ausgiebigen Rundgang über die Insel wartete die Fraueninsel auf uns. Die Insel ist 12 Hektar groß und in ca. 20 min. zu umwandern. Den größten Teil der Insel nimmt das Kloster ein. Die Insel hat eine unglaubliche Ruhe und Entspannung ausgestrahlt. Dazu dann noch die Sonne und alles war perfekt. Blick nach Gstadt Auf der Rückfahrt nach Prien hatten wir dann zum Abschluss unseres Ausflugs diesen schönen Ausblick. Chieming An einem Tag sind wir einfach mal losgefahren. Eigentlich wollten wir uns mal den Ort Traunstein anschauen, aber beim Durchfahren haben wir gemerkt, dass es dort nichts zum Anschauen gibt. Also fuhren wir einfach weiter und landeten plötzlich in Chieming, an der anderen Seite des Chiemsees. Dort erwarteten uns ostseeähnliche Verhältnisse. Wind, Wellen, Strand und eine Menge Spaziergänger. Auch wir nutzten den Strand für einen kleinen Spaziergang und ließen uns durchpusten. Das tat richtig gut. Wasserburg am Inn Da es nun auch nur noch ca. 50 km bis nach Wasserburg am Inn waren, habe ich René überredet, dass wir uns die Stadt auch noch anschauen fahren. Und es hat sich gelohnt. Kurz vor Wasserburg konnten wir von einem Aussichtspunkt auf die vom Inn umgebene Stadt blicken. In die Altstadt kommt man über die rote Brücke und durch das Brucktor. Wir haben nur einen kleinen Bummel durch den Ort gemacht, aber die verschiedenen Farben der Hauswände und die Wandmalereien waren wirklich sehr schön. Roßfeldpanoramastraße Von Berchtesgaden aus führt die mautpflichtige Roßfeldpanoramastraße auf eine Höhe von 1600 m. Die Maut für einen Pkw inkl. Fahrer beträgt 4,70 €, jeder weitere Mitfahrer kostet 1,30 €. Es lohnt sich wirklich. Am höchsten Punkt hat man einen wunderschönen Ausblick auf die einmalige, hochalpine Bergwelt des Berchtesgadener Landes. Salzburg Nur ca. 30 km von Inzell entfernt liegt Salzburg (A). Nachdem wir einen Parkplatz gefunden hatten, bummelten wir in Richtung Altstadt. Wir haben dann auch recht schnell ein Tourismusbüro entdeckt und uns einen Stadtplan geholt. Im Folgenden seht Ihr Bilder vom Alten Markt, dem Mozart-Denkmal und dem Dom. Dann ging es weiter durch die Altstadt... ...bis wir beim Mozart-Geburtshaus und kurz danach beim Mozart-Wohnhaus waren. Nicht zu vergessen ist natürlich die Festung Hohensalzburg auf einer Höhe von 542 m. Mit der Festungsbahn kann man auch hochfahren, haben wir aber nicht gemacht. Über die Salzach hinweg gingen wir dann weiter in Richtung Schloss Mirabell und Mirabellgarten. Das Wetter hatte es nicht unbedingt gut mit uns gemeint, es war kalt und hat den ganzen Tag geregnet. Im Nachhinein gefallen uns die Bilder mit den Regentropfen darauf aber sehr gut. Auf dem Stadtplan hatten wir entdeckt, dass es in Salzburg noch ein Schloss gibt, das Schloss Hellbrunn. Ich hatte mir in den Kopf gesetzt nun auch unbedingt noch zu diesem Schloss zu fahren. Natürlich war bei dem Wetter keine Menschenseele dort und der Boden war matschig, aber wir fanden es schön dort gewesen zu sein. Zum Schluss unseres Berichtes zeigen wir Euch noch, wie interessant es aussehen kann, wenn Schmelzwasser gefriert. Trackbacks
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Kommentare
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Na da habt Ihr ja schon zwei schöne Fotos eingestellt
Wir warten auf mehr und drücken Euch ganz doll!!! LG Petra und Thomas PS: Die Zeit mit Euch war echt schön.... Ein gelungener ausführlicher Reisebericht.
Ihr habt wirklich Augen für die Schönheiten der Landschaften um diese im Bild festzuhalten. Das bekommen nicht mal Profis besser hin. Weiter so !! Gruß Mona & Manni Servus! Der Reisebericht ist sehr gelungen! Ich wohne in Inzell - und es ist einfach toll! Eine Reise zu uns ist wirklich empfehlenswert...
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