Im Rahmen eines Teammeetings verbrachte ich mit meinen Kollegen aus Hamburg, Bremen und Kiel den 18.07.2006 in Travemünde.
Es war tolles Wetter, die Sonne schien und es war sehr warm.
Der erste Anblick des Hafens versetzte mich in Urlaubsstimmung.

Mit der Priwallfähre fuhren wir rüber zur Passat. Dort sollte unser Teammeeting stattfinden.


Direkt neben dem Liegeplatz der Passat befindet sich der Segelboothafen.
Hier nun erst einmal kurz etwas über die Passat:
Die Viermastbark "Passat" zählt zu einem der schönsten Segelschiffe des Landes.
Die Hansestadt Lübeck rettete das Schiff 1959 vor dem Abwracken, gab ihm einen festen Liegeplatz an der Travemündung und stellte es unter Denkmalschutz. Heute sind die 56 Meter hohen Masten ein Wahrzeichen Travemündes.
Von der Passat aus konnte ich diese tollen Ausblicke genießen. Rechts im ersten Bild ist außerdem die Priwallfähre am Anleger zu sehen.
Die vielen Details, die es auf der Passat zu sehen gibt, möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten...
Nach dem Meeting auf der Passat hatten wir die Möglichkeit auf die Sandworld auf dem Priwallstrand zu gehen.
Zum 5. Mal fand das Sandskulpturenfestival in diesem Jahr auf dem Travemünder Priwallstrand statt. Das Thema der diesjährigen Sandworld war "Zirkus".
Bis zu 12 m hohe Sandskulpturen gibt es auf dem ca. 10.000 m² großen Areal zu bestaunen.
Eine Sandskulptur ist ein Bauwerk, das nur aus Sand und Wasser hergestellt ist. Das kann das allseits bekannte Sandschloss sein, aber auch eine Komposition aus anderen Architekturformen, anatomischen Figuren (Menschen und Tieren) und Gegenständen sein. Wenn der richtige Sand und die richtige Technik verwendet wird, kann fast jede Form aus Sand gestaltet werden.
Insgesamt vier Wochen lang arbeiten Skulpteure aus aller Welt an den faszinierenden Gebilden.
Der Eintrittspreis für Erwachsene beträgt 6 €, für Kinder von 5-11 Jahren 3 €. Der Eintrittspreis beinhaltet die Hin- und Rückfahrt mit der Priwallfähre für Fußgänger.
Ganz besonders schön finde ich, dass die Sandworld einen Tag nach Ende der Ausstellung für blinde und sehbehinderte Menschen öffnet, die dadurch die Gelegenheit haben die Skulpturen zu ertasten.
Hier nun meine Eindrücke von der Sandworld.



Eigentlich war es ja ein "ganz normaler" Arbeitstag, aber für mich war es wie ein kleiner Urlaub.
Bei der Rückfahrt mit der Priwallfähre entstanden noch diese beiden schönen Fotos.
