Eigentlich gehören wir nicht zu denen, die in den Sommermonaten in den Süden fliegen.
Aber letztes Jahr ging es aus beruflichen Gründen nicht anders.
Nach Gran Canaria 2002 folgte also nun Fuerteventura.
Zunächst ein paar allgemeine Informationen über die Insel.
Fuerteventura hat eine Fläche von ca. 1.660 km² und ist damit die zweitgrößte kanarische Insel.
Allerdings ist Fuerteventura die am dünnsten besiedelste Insel, es gibt ca. 44.000 Einwohner, aber rund 70.000 Ziegen.
Witzig oder?
Auf Fuerteventura gibt es ca. 300 Sonnentage pro Jahr.
Mit Mitte Juli hatten wir eine sehr heiße Zeit erwischt. Und ausgerechnet als wir den Mietwagen geliehen hatten waren die heißesten Tage. Eine Hitzewelle erreichte die Kanaren, am Tag mussten wir mit fast 50 Grad leben und in der Nacht sank die Temperatur nicht unter 30 Grad!!!
Folgendes gibt es in unserem Bericht zu lesen und zu schauen:
Hotel und Umgebung
Inseltour
Hotel und Umgebung
Nach vielem Recherchieren und Lesen von Hotelkritiken kam für uns das 4*-Hotel Fuerteventura Princess in die engere Auswahl. Wir fuhren spontan zum Flughafen und hatten Glück. Genau in der von uns gewünschten Zeit war noch was frei.
Das Hotel liegt direkt am Strand Playa de Esquinzo, 6 km von Morro Jable entfernt. Es besteht aus 9 3-stöckigen Gebäuden mit insgesamt 715 komfortablen Zimmern. Die große Zahl an Zimmern mag die meisten abschrecken, aber dadurch, dass nicht alles in einem Gebäude konzentriert ist, sondern auf viele Gebäude verteilt, fallen die 715 Zimmer gar nicht auf.
Mit seinen 5 Swimmingpools und einem breiten Angebot an Sport, Aktivitäten, Bars, Buffets und dem sehr sehr freundlichen Personal hat das Hotel unserer Meinung nach eher 5 als 4 Sterne verdient.



Die Eingangshalle des Hotels ist schon mehr als einen Blick wert...
Das war der Blick von unserem Balkon.
Die Abende haben wir entweder in der Piano Bar im Hauptgebäude

oder in der Coco Loco Bar direkt am Pool

verbracht.
Von der Hotelanlage haben wir eine Menge Bilder gemacht, weil diese so schön gestaltet und total sauber ist.
Deshalb haben wir auch beschlossen alle Bilder, die wir von der Anlage haben, hier vorzustellen.
Zunächst einmal der Ausblick vom Obergeschoss der Haupthalle über die komplette Anlage.

Und nun im Einzelnen.






Das Hotel hat einen eigenen Zugang zum Strand.
Inseltour
Am Ende der ersten Woche gingen wir mit unserem Jeep für 3 Tage auf Inselerkundung.
Am ersten Tag fuhren wir zunächst nach
Corralejo. An dem Ort an sich ist nichts besonderes dran, viele Geschäfte und ein von Einheimischen überfüllter Strand. Also machten wir nur ein Bild vom Hafen und von der gegenüberliegenden Insel Lobos.

Man sagt in Corralejo gibt es die schönsten Strände Fuerteventuras.
Etwas außerhalb des Ortszentrums kann man wirklich tolle Strände sehen, allerdings sind diese ziemlich voll.

Wer Lust hat, kann hier auch Kamele reiten.
Für den Rückweg suchten wir uns eine Strecke im Landesinneren auf der Inselkarte aus. Zwischen den Orten
Guisguey und
El Time sollte es laut Karte eine Straße geben, doch nach einigen Kilometern über Schotter endete die Straße im Nichts. Also, diesen Weg bitte nicht benutzen!


Wir drehten, nahmen die Küstenstraße für den Rückweg und machten noch einen Abstecher zur
Costa Calma.
Hier gibt es die breitesten und windigsten Strände von Fuerteventura.

Und was ein Zufall, wir wussten es gar nicht, dort fanden gerade die
Windsurfingmeisterschaften statt.
Am zweiten Tag machten wir uns erstmal auf den Weg nach
Cofete.

Die Straße dorthin ist ziemlich holperig und voller Schotter, gut dass wir einen Jeep hatten. Mit jedem anderen Wagen würde man dort wohl nicht langfahren können. Außerdem ist die Straße so eng, dass ich mir jedesmal die Augen zuhalten musste, wenn von vorne auch noch ein Auto kam.
Unsere Wasservorräte gingen langsam zur Neige, doch nach einigen Kilometern auf dieser Schotterstraße fanden wir ein Restaurant, wo wir Wasser kaufen konnten. Kurz danach erreichten wir den
Playa de Cofete. Der schönste Strand an der Westküste. Allerdings sollte man hier wegen der starken Strömung nicht baden gehen.




Eigentlich wollten wir dann weiter die besagte Straße an der Westküste weiterfahren. Doch die Inselkarte versprach mal wieder zu viel, denn die Straße war hier zu Ende. Wir mussten also die ganze Strecke wieder zurück fahren.
Unser anschließender Besuch des besten Restaurants der Insel "El Camello" in
La Pared entschädigte uns für diese Tour.

Und das haben wir gegessen:
René
Medaillons vom Seeteufel mit Gemüse-Senfsauce
Ulli
Lachs auf Zitronensauce
Nun noch einige Eindrücke vom Ort
La Pared.

An der Westküste entlang ging es am dritten Tag Richtung
Ajuy.


Ajuy ist ein sehr kleiner Ort an der Westküste, der Sand am Strand ist hier schwarz.
Auf dem weiteren Weg die Westküste entlang begegneten uns diese kleinen niedlichen Wesen...



Es ging weiter die Westküste entlang Richtung
Puertito de los Molinos.



Bei einer Pause ist dieses Foto entstanden!
Puertito de los Molinos ist ebenfalls ein sehr kleiner Ort, mit weißem Strand und wunderschönen Klippen.
Aber seht selbst.



Von hier haben wir übrigens eine Flaschenpost abgeschickt, leider bis heute ohne Antwort. Wo die wohl gerade rumschwimmt?
Und noch ein Stück weiter die Westküste entlang ging es nach
El Cotillo.
Am letzten Abend haben wir für ein
Galadinner am Pool reserviert.

Und das gab es leckeres zum Essen:
- gemischte Suppe mit Gemüse und Fleisch mit Sherry-Aroma
- Carpaccio vom Schwertfisch und Barsch mit Balsamicosauce
- Karfee von Goldbrasse und Krabben mit Koriander-Mojosauce
- Biscuitrolle mit englischer Sauce und Erdbeereis
Und dazu natürlich eine schöne Flasche Wein.
Traurig haben wir am letzten Tag dem Hotel Fuerteventura Princess und der Insel "Tschüß" gesagt...
So braungebrannt kamen wir wieder nach Hause.
